Die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte in Magdeburg ist in jüngster Zeit intensiviert worden, sowohl auf wissenschaftlichem Feld wie in Publizistik und Literatur. Der Vortrag wendet sich mit einer überblicksartigen Einführung an Erstsemester aller Fachbereiche und insbesondere an interessierte Neubürger.

Am Ende des „Dritten Reiches“ – ein alliierter Bombenangriff führte zu großflächigen Zerstörungen und tausendfachem Tod – steht für die Elbestadt ein historischer Einschnitt, der bis in die Gegenwart reicht. Davor lagen Jahre wirtschaftlicher Prosperität eines regionalen Industrie- und Rüstungszentrums, mit denen nicht wenige Magdeburger zufrieden waren. Außerhalb der vermeintlichen Normalität der „guten Jahre“ blieben die vielen Gruppen Verfolgter, deren Schicksal der Vortrag exemplarisch nachgeht.