Rezensionen
„Wer über Kommunismus schreibt, tut dies gemeinhin in ernstem, ja schwerwiegendem Ton. Ist ja auch kein Spaß, die ganze Sache. Bei der ‚Kleinen Geschichte‘ ist das jedoch anders. Mehr Büchlein als Buch und grafisch aufgelockert mit Strichfrauchen wird die Geschichte des Tauschwerts und diverse Versuche seiner Abschaffung anders erzählt. In zum Teil märchenhafter Sprache, mit Prinzessinnen, sprechenden Stühlen und Menschen, denen es mit dem Kapitalismus nun aber wirklich reicht (‚Abwechslung muss sein.‘). Das ist hübsch, aber auch mehr als das. Weil es beim Kommunismus nicht um die wahre Lehre, sondern auch um eine Lust zum Kommunismus geht. Etwa am Schreiben und Lesen.“ can Frankfurt Journal 20/04

„Sie begeht nicht den Fehler von Negri/Hardt, dass sie einen Liebeskommunismus à la Franz von Assisi entwirft, der den bürgerlich-linken Intellektuellen eine Träne im Knopfloch abfordert, sie macht etwas viel Radikaleres: Sie beschreibt lediglich den Weg zum Kommunismus, nicht das Ziel, und das in einer einfachen, einer kinderleichten Sprache.
(…)
Das kluge Nachwort, das man gern liest, beruhigt zudem alle, die sich vor ganz einfachen Texten ganz doll fürchten.“
– Jörg Sundermeier, intro